LEBendige Geschichte(n)

LEBendige Geschichte(n) und Orte im ländlichen Raum – Vereine im Wandel der Zeiten
Die Ländliche Erwachsenenbildung in Sachsen-Anhalt (LEB), ist seit 2015 Teil des Bundesprogramms „Zusammenhalt durch Teilhabe“. Auch in der 5. Programmphase setzt die LEB im Rahmen der Programmsäule 2 „Lernen aus Transformationsgeschichte(n) in Ost und West“ das Projekt „LEBendige Geschichte(n) und Orte im ländlichen Raum – Vereine im Wandel der Zeiten“ vom April 2025 bis Dezember 2029 um. Das Projekt wird vom Bundesministerium des Inneren gefördert und mit Mitteln der Landeszentrale für politische Bildung, des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt im Rahmen des Landesprogramms für Demokratie, Vielfalt und Weltoffenheit sowie des Beauftragten des Landes Sachsen-Anhalt zur Aufarbeitung der SED-Diktatur kofinanziert.
Das LEB-Modellprojekt „LEBendige Geschichte(n) und Orte im ländlichen Raum – Vereine im Wandel der Zeiten“ zielt darauf ab, den gesellschaftspolitischen Herausforderungen wie dem Vertrauensverlust in demokratische Institutionen und deren Vertreter*innen sowie dem Erstarken populistischer Parteien entgegenzuwirken und die demokratische Kultur zu stärken. Fokussiert auf ländliche und strukturschwache Regionen (Harz, Altmark, Anhalt-Wittenberg), die (noch immer) von den Folgen des Transformationsprozesses nach der Wiedervereinigung betroffen sind, hebt das Projekt die integrative Rolle von Vereinen und Verbänden als essenzielle Bestandteile der Zivilgesellschaft hervor.
Das Projekt setzt dort an, wo gesellschaftliche Transformationsprozesse bis heute nachwirken und das Vertrauen in demokratische Institutionen verloren gegangen ist. Im Mittelpunkt stehen Vereine als zentrale Akteure der Zivilgesellschaft. Das Projekt macht ihre Geschichte, ihre Orte und ihr Engagement sichtbar – häufig mit Wurzeln bis in die Zeit der DDR – und zeigt ihren Beitrag zu demokratischer Teilhabe und gesellschaftlichem Zusammenhalt. Durch Storytelling werden individuelle und gemeinschaftliche Erfahrungen lebendig festgehalten und gewürdigt. Vereinsmitglieder, junge Erwachsene, historisch und politisch Interessierte sowie Bildungs- und Kulturinstitutionen werden aktiv eingebunden und gestalten den demokratischen Wandel vor Ort mit.
Die gesammelten (Erfolgs)geschichten sollen als Vorbilder und Motivationsquellen dienen und somit das Bewusstsein für die Bedeutung der Demokratie fördern und helfen, eine lebendige, partizipative und widerstandsfähige demokratische Kultur zu schaffen. Zudem können andere Menschen ermutigt werden, sich zu engagieren, Verantwortung zu übernehmen und eigene Projekte im Verein zu verwirklichen.
Kontakt:
Ländliche Erwachsenenbildung in Sachsen-Anhalt e. V.
Andrea Jacob, Projektleitung
Goethestraße 56
39108 Magdeburg
Telefon: 0391 733 00 33
E-Mail:
Das Bundesprogramm Z:T
Das Programm „Zusammenhalt durch Teilhabe“ (Z:T) des Bundesministeriums des Innern (BMI) fördert in ländlichen und strukturschwachen Gegenden Projekte für demokratische Teilhabe und gegen Extremismus. Dabei unterstützt Z:T gezielt Vereine und Initiativen, die regional verankert sind. Bestehende Strukturen sollen auf- und ausgebaut werden, Verbände können auch nach ihren Projekten darauf zurückgreifen.
Das Programm des Bundesministeriums des Innern (BMI) und der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) möchte die demokratische Kultur und Praxis vor Ort stärken: im Kegelverein, bei der Feuerwehr, in der Kirche. Weil Demokratie genau dort, in der Lebenswelt der Menschen, passiert und hier auch gefördert werden muss.
Z:T fokussiert sich bewusst auf Vereine und Verbände im ländlichen und strukturschwachen Raum, um unsere demokratischen Werte gegen Extremismus und Menschenfeindlichkeit zu verteidigen. Denn gerade regional verankerte Verbände und Vereine haben eine wichtige Funktion für das lokale Gemeinwesen. Ihre Kompetenzen und Fähigkeiten wollen wir unterstützen und ausbauen – und damit den Engagierten helfen, (noch mehr) positive Veränderungen anzustoßen und gute Bedingungen für ein gleichwertiges und gewaltfreies Zusammenleben vor Ort zu schaffen.
Das Projekt „LEBendige Geschichte(n) und Orte im ländlichen Raum – Vereine im Wandel der Zeiten“ wird durch das Bundesministerium des Innern gefördert und kofinanziert mit Mitteln der Landeszentrale für politische Bildung, des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt im Rahmen des Landesprogramms für Demokratie, Vielfalt und Weltoffenheit und durch den Beauftragten des Landes Sachsen-Anhalt zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.


